27. August 2009

Bin auf dem Planeten Paprika...














Pünktlich zum Erscheinungstermin bekam ich gestern ein süsses kleines Päckchen.
Die neue Cd von Shantel und dem Bukovina-Club.

Story dazu...:
Nach über 250 weltweit gefeierten und umjubelten SHANTEL-Live-Shows in 2008, von UK-Glastonbury bis DK-Roskilde, von D-Southside bis zum Hurricane Festival, von der East Coast bis zur West Coast, etlichen Auszeichnungen und Chartplazierungen, die Krönung: Platinstatus in der Türkei, reisen SHANTEL und sein BUCOVINA CLUB ORKESTAR an einem nasskalten Dezemberabend 2008 glücklich und erschöpft wieder nach Deutschland ein. Kurz nach dem Schlagbaum wird der rock`n roll-erprobte und mit allen Wassern und Wodkas gewaschene Bandbus von Grenzpolizisten gestoppt. Freundlich öffnet die Crew den Beamten die Tür. Innen dröhnt laut und heftig der neueste Mix eines SHANTEL-Songs: "Do you think I am Russian / Do you suggest Romania? The truth is I am just exotic & erotic cause I am coming from the Planet Paprika!"
Dann setzt ein von byzantinischen Melodien befeuerter Bläsersatz ein. Brazz, brazz, brazz & trä, trä, trääääääiieh. Den Grenzern fliegen fast die Mützen vom Kopf. Planet Paprika? schreien die Beamten und der Puls der gewissenhaften Grenzer schoss sogleich auf 180 Schläge in der Minute. Was darauf folgte, gleicht einem Krimi der besonderen Art, der Bandbus wurde gefilzt, das SHANTEL-Banner mit den riesigen Lettern DISKO PARTIZANI wird beschlagnahmt. Die Musiker aus ihren Schlafkojen geworfen. Auf den Asphalt krachen zahllose leere Wodkaflaschen und Yoghurtbecher. Wie kann ein Deutscher nur solch eine haarsträubende Musik machen? Das ist unzivilisiert und primitiv! Was hat so ein Lärm mit Europa und mit Deutschland zu tun? sagen kopfschüttelnd die Beamten. Zeigt mal eure Pässe, ihr Halunken bellte ein Passant ungefragt... weiterlesen
(auf der verlinkten Seite ganz unten)

Kommentare:

  1. Hallo Miss Blümchen,

    ich hatte mich unendlich auf das Shantel-KOnzert in der Saloppe gefreut - und im Gegensatz zur Mehrheit der Anwesenden, war ich maßlos enntäuscht - aber nicht von Shantel, sondern von der Location.

    Tolle Tanzmusik, und dann wie Vieh zusammengepfercht auf ein paar Quadratmetern im Innnern der Saloppe, während die Temperatur auf fast 40 Grad stieg. Dazu Teenies, die es wichtiger fanden, im dichtesten Gedrängel einem die Kippe ins Auge zu drücken, einem ihre Caipis übers Haar zu leeren - es war ätzend. Und irgendwie kam mir der Spruch "Perlen vor die Säue" in den Sinn.

    Eigentlich wollte ich meiner Frustration auch in einem Blogeintrag Ausdruck verleihen, doch wie es manchmal so geht, wenn man einen Artikel nicht gleich runterhackt, ist irgendwann der rechte Zeitpunkt vorbei.

    Jedenfalls werde ich die Saloppe in Zukunft meiden, wenn ich Künstler sehen möchte, die mir am Herzen liegen.

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  2. Genau das ist der Grund, warum ich mir seit Jahren solcherlei Dinge erspare...Ich mag eh keine Massenaufläufe.

    Ich geniesse Shantel wann immer ich will in gediegener Balkanatmosphäre zu Hause und hab Spass dabei...

    Die ersten 2 CDs habe ich übrigens in Istanbul erstanden und bin seitdem hin und weg.

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